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Herzlich willkommen in Kimle

Kimle ist eine Gemeinde mit 2300 Einwohnern im Bezirk Győr-Moson-Sopron an den beiden Ufern der Mosoner-Donau. Es ist ein von den zehn Gemeinden, die durch Fluss geschnitten und mit Brücke verbunden sind. Die Gemeinde ist durch den Verbund von Horvátkimle, Magyarkimle und Novákpuszta im Jahre 1966 Zustande gekommen. Drei Nationalitäten leben hier gemeinsam friedlich seit Jahrhunderten. Die kroatische Bevölkerung hat im Jahre 1534, die Deutsche am Ende des 18. Jahrhunderts hier angesiedelt. Die im Magyarkimle seit dem 13. Jahrhundert stehende Mariä-Heimsuchung-Kirche ist die älteste von den drei römisch-katholischen Kirchen. Ihr heutiges Bild hat sie im 17. Jahrhundert bekommen, sie wurde im Barockstil umgebaut. Während der Renovierung 1992 wurden die mitteralterlichen schussspaltigen Fenster und das Portal ausgehoben. An der Wand stehen Marmortafeln mit einer Gefallenenliste der Weltkriegshelden und der ausgesiedelten Deutschen. In der Nähe steht eine Dreifaltigkeitstatue neben einer mehr als 110 Jahre alten Linde. Neben dem Brückenkopf der Donau-Brücke steht die im Millennium Jahr aufgestellte Statue von IV. Béla.

Die gotische Kirche von Michael Erzengel in Horvátkimle hat ihre heutige Form seit 1780. Neben der Kirche steht das geschnitzelte Denkmal von Priester-Dichter Mate Meršić Miloradić, dessen. Arbeit die lokalen Kroaten verstärkt hat.  Auf der „Platz 48” steht das Denkmal, das an der 450. Jahreswende der Ansiedlung der Kroaten aufgestellt wurde, und ein Obelisk über dem Grab der 1848er Soldaten. Ein der eingreifendsten Anblicke in Kimle ist die Kastanienallee, die zu dem Friedhof fährt. Sie wurde 1932 zur Ehrung der I. Weltkriegshelden gepflanzt, und sie ist ein der schönsten militärischen Denkmäler in der Umgebung. Die Namen der Helden sind von der Tafel an der Kirchenwand erhalten. Zwischen die riesigen Bäumen wurden in den 1990er Jahren geschnitzelte Stationen gestellt. Novákpuszta gehört auch zu Kimle, sie liegt östlich von dem Dorf. Im 19. Jahrhundert war die Siedlung im Besitz der Andrássy Grafen, die hier ein Jägerschloss gebaut haben. Die Vilmos Apor Kirche wurde mit lokaler Initiative gebaut und 2007 geweiht. Das geschützte Naturgebiet der beiden Ufer der Mosoner-Donau bietet aus-gezeichnete Ausflugsmöglichkeiten.